Blog-Themen

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Viel Spass beim Stöbern und viel Inspiration zur Kreativität wünscht

EJ

 

© January 2016 E.J. Tolksdorf

Blogpausen

Hier werde ich ankündigen und dokumentieten, ob und von wann bis wann sich der Blog in einer Blogpause befindet.

– Frühjahr 2016 bis Sommer 2016

– Dezember 2016 bis Februar 2017

Gegensätze (2016)

Magie der Gegensätze

Die Neugierde wurde mal wieder entfacht

Über mich selbst hinauszuwachsen

Eigene Tabus überschreiten

Das Nichtverstehbare verstehen wollen

Perspektivenwechsel radikal

Wie lernfähig bin ich?

Wo gelange ich an Grenzen meiner Empathie?

Wann setzt die Wut ein?

Wie positioniere ich mich?

Seltsamer Zufall, diese Begegnung

Zunächst machte es mir Angst

Reagierte mit Wut und Ablehnung

Dann kam doch die Offenheit

Und das Verstehen wollen drängte sich an die Oberfläche

Gegensätze, die sich anziehen und die faszinieren

Aber es eint uns eine Gemeinsamkeit, die nischenhaft ist

Das ist besonders – sonst hätte ich mich dir nicht öffnen können

Hätte nie gedacht jemanden wie dich zu treffen

Das Leben schreibt die absurdesten Geschichten

Dir meine Geschichte zu erzählen tat gut

Anders als die Gleichgesinnten interessierte sie dich wirklich

Du fühltest dich ein

Du hast die Verletzung gesehen

Die mir deinesgleichen angetan haben

Wie sie mich dämonisierten und ständig bekehren wollten

Gruselige Dinge einer 16jährigen Person unterstellten, nur weil sie anders denkt und fühlt

Dabei waren sie mehr als gruselig

„Child molester“ heißt es wenn ich meinen ersten Gastvater google

Nicht ich war die Gefahr für Eure Kinder, ihr selbst wart offensichtlich eine Gefahr für sie

Von Glück kann ich sprechen, dass ich verschont blieb

„Only the sick one go to church“ sagtest du, obwohl du selbst sehr christlich bist

Ich bewundere deine Distanzfähigkeit, deine Empathie und deinen Humor

Wir sind so unterschiedlich, aber das macht es spannend

Du ein pfingstlicher Christ und ich ein_ Atheist_

Wir vertreten sehr unterschiedliche Weltansichten, aber in der zwischenmenschlichen Umgangsweise ähneln wir uns irgendwie

Ich werde nicht aufhören dich kritisch zu betrachten, aber gleichzeitig möchte ich fair zu dir sein, denn es macht Spass mit dir zu diskutieren

Zu erfahren wie du dich durchwurschelst mit deinen strengen Moralvorstellungen

Kompromisse findest mit einer scheinbar kompromisslosen Gläubigkeit

Wie du dennoch Dinge auch lebst, von denen ich nicht gedacht hätte sie wären vereinbar mit deinem Glauben

Vielleicht sind sie es auch nicht, aber du schaffst es sie vereinbar und lebbar zu machen

Du entziehst dich der strengen Perfektion und dem wertenden Blick

Innere Stärkung (2016)

Sommer, Strand und Sonnenschein

Erst einen Monat her

Jetzt wirkt es wie eine halbe Ewigkeit

Dass wir an der Surferbar 28 Grad genossen

Das Eis wegschmolz in der Sonne

Dürstend nach erfrischender Limo

In der Nordsee planschend

Plötzlich liegen wir hier

Hustend und keuchend unter der warmen Bettdecke

Erschrocken durch die Explosion einer Thermoskanne, die wohl einen Sprung hatte

Ja, wer hat schon keinen Sprung

Stell‘ ich amüsiert fest

Herbstzeit ist Erkältungszeit

Aber auch Massagezeit

Kuschelzeit

Zeit zum Ausmisten der Wohnung

Und des Psychohaushalts

Ein neues Möbelstück

Symbolisiert die Sesshaftigkeit und Expansion meines Begehrens

Dass ich nicht aufgebe und aufgab

Sondern dafür kämpfend eintrat

Um wieder zu leben

Dein ungelebtes Leben frisst meins nicht auf

Ich bin anders und werde es immer sein

Mein Leben scheint erst mit 33 richtig begonnen zu haben

Und ich lasse es mir nicht mehr nehmen

Ich zeige mich mit allem wie ich bin

Furchtlos

Was wohl die Gesellschaft von mir halten möge

Was die Kollegin denn jetzt denken möge

Ziehe ich es lieber vor schlichte Klamotten des „Standards“ gegen meine punkige und gruftige Klamotten einzutauschen

Sie bei jeder Gelegenheit zu tragen

Möchte ich zeigen wer ich bin

Mich nicht anpassen und unterwerfen vor den Zwängen der Erwachsenenwelt

Die suggeriert ich dürfte das langsam nicht mehr

Die suggeriert ich solle alles Anderssein ablegen um erfolgreich Karriere zu machen

Muss ich mich wirklich beschneiden um in dieser Welt überleben und leben zu dürfen?

Anerkannt zu sein?

Nein, muss ich gar nicht

Das ist nur der Gedanke der Ängstlichen
Angst ist ein gutes Mittel der Unterwerfung unter die Norm

Ich möchte jedoch mutig sein

Ich kann dem schlichten strategischen Schick der aalglatten Karriereorientierten trotzen

Genauso wie ich früher dem Dorfklatsch getrotzt habe

„Was wohl die Nachbarn denken könnten“

Hat vielleicht meine Mutter interessiert, aber nicht mich

Und diese frühere innere Stärke ist zurückgekommen

Fokus auf wer ich selbst bin

Ja, ich darf mich genau so meiner Umwelt „zumuten“

Wenn sie das nicht aushält, was hält sie denn dann überhaupt aus?

Daher möchte ich auch dich ermutigen: Zeig dich in deinen vermeintlich „unzumutbaren“ Seiten und mute dich zu!

Schweige nicht wenn Mist erzählt wird

Sei nicht empathisch mit Arschlöchern wie den Rechtspopulisten á la Donald Trump, die die Diskriminierung jeglichen Andersseins und der grenzüberschreitenden Respektlosigkeit wieder salonfähig machen wollen

Bleib‘ bei dir

Gehe in den Widerstand

Zeige deine innere Stärke

Unnahbar (2016)

Unnahbar ist deine Nähe

Nicht greifbar

Verzehre ich mich nach dir

Meine Komplimente verschallen im höflichen Nichts der Kenntnisnahme

Du erwiderst sie nicht

Kannst sie schlecht annehmen

Aber ich spüre dass sie dir gut tun

Abgeschreckt habe ich dich scheinbar noch nicht

Denn nun suchst du plötzlich meine Nähe

Viel Interpretationsraum und Projektionsfläche liefert das Mysterium

Das du bist und bleibst

Im Hungermodus gefangen

Irre ich umher

Wieviel Zeit uns wohl bleibt werde ich nicht wissen

Das sind die Spielregeln

Die Lust macht mich wahnsinnig

Doch das Hamsterrad schlägt wieder zu

Die allgegenwärtige Unlust und der Zeitmangel werden unerträglich

Hält die Menschen in ihren Bann

Unfähig Kontakte zu halten

Tiefgang zu entwickeln

Dem Kreativen sich zuzuwenden

Da es Muße und Zeit braucht

Prioritäten zu setzen

Leidenschaften nachzugehen

Ihren Willen durchzusetzen

Freundschaften zu pflegen

Spaß zu haben

Verrückt zu sein

Dinge abzusagen

Im unliebsamen Wartemodus

Möchte ich nicht sein

Doch kann ich ihn nicht vermeiden

Muss ihn besser aushalten lernen

Das Leben kommt immer anders als gedacht

Ach siehe es mal positiv: „Qualität statt Quantität!“

Dennoch ernüchternde Realität

Vergraben sich plötzlich alle Mäuse in ihren Erdlöchern

Und kommen beim ersten Sonnenstrahl plötzlich allesamt wieder heraus

Von Neugierde angetrieben

Unverbindlich sich vergnügen und lachen wollen

Doch kaum kommt der Winter

Werden die Zeiten schwerer

Sieht man keine von ihnen wieder

Durststrecken für mich

Doch plötzlich sind sie wieder alle da

Es liegt nicht in meiner Hand

Derweilen lese ich mein Buch

Und schaue dem Schauspiel lieber aus der Distanz zu

„Weniger ist mehr!“

Bleibe ich nun auch ein Mysterium für dich

Unverbindlich und kühl

Statt herzlich und warm









Weg der Willensstärke (2016)

Mut sich Zeit zu nehmen.

Erleichtert atme ich auf.

Ängste zu scheitern lassen nach.

Bisher zog ich alles durch.

Den Berg möchte ich weiter erklimmen.

Schritt für Schritt.

Nicht nach unten gucken, sondern nach oben.

Dem Ziel entgegen.

In der Hoffnung.

Gestärkt unten wieder anzukommen.

Dass es geschafft sein wird.

Irgendwann.

Dass es Sinn macht.

Den ich jetzt zu erkennen versuche.

Trotz ungewisser Zukunft der persönlichen und gesellschaftlicher Entwicklungen.

Runde Sache.

Roter Faden.

Glückgefühle des Erfolgs.

Am Schluss angekommen sein.

Vorfreude auf diesen Moment.

Bruchstücke fügen sich zu einem Ganzen zusammen.

Puzzeln für Erwachsene.

Feiern des Moments.

Ja, ich bin bereit dafür.

Lass es mich angehen.

Jeden Tag.

Ein Stückchen näher kommen.

Frustmomente inklusive.

Vertieft in die Sache.

Mit funkelnden Augen.

Lass ich mir den Spass nicht nehmen.

In annehmbare Weise.

Meine Gesundheit im Blick.

Werde ich es schaffen.

Mit dir an meiner Seite.

Schaffen wir harte Zeiten.

Gemeinsam.

Hinter den Kulissen lächeln Gesichter.

Unsichtbar.

Die nächsten Jahre genießend.

Haben sich die Prioritäten meines Lebens verschoben.

Dinge, die mir früher furchtbar schwer fielen, gehen leicht von der Hand.

„Du bekommst doch alles was du willst. Wenn du etwas wirklich willst, dann schaffst du es auch“.

Den Satz hörte ich öfter.

Willensstark zu sein.

Manchmal mit Neid konfrontiert.

Mein Drang nach Unabhängigkeit und Freiheit.

Anders leben zu wollen.

Vegetieren statt zu leben.

Möchte ich nicht.

Nur das eine Leben steht zur Verfügung.

Höchstwahrscheinlich.

Es lohnt nicht nur zu arbeiten ohne sich zu vergnügen.

Vergnügen schafft Kraft, Lust und Stärke.

Sie führt mich durch den dunklen Pfad.

Selbstzweifel zur Kenntnis nehmend.

Aber abwehrend.

In andere Welten abtauchend.

Entdecke ich so viel mehr.

Die Blätter meiner Persönlichkeit bekommen Licht.

Zweige wachsen in verschiedene Richtungen.

Raum einnehmend.

Umschlingend.

Breiten sie sich aus.

Orientiert an dem Sonnenlicht.

Die Wurzeln schlagen tiefer.

Werde ich wohlmöglich doch hier bleiben?

An diesem Ort, der immer wieder neu entdeckt werden kann.

Wie eine alte Liebe.

Neues kommt nicht nur dadurch dass man Veränderung sucht.

Manchmal kommt die Veränderung ganz von allein.

Das Neue im Alten.

Das Alte im Neuen.

Bin ich bereit für die Zukunft.

So manches muss allerdings erkämpft und verteidigt werden.

Damit die Zukunft ein guter Ort sein wird.











Schmetterlinge am Strand (2016)

Letzte heiße Spätsommertage.
Schmetterlinge in der Strandwüste.

Was suchen sie eigentlich hier? 

Kilometerweit keine Blüte sichtbar.

Vergnügen sie sich einfach frei flatternd.

In der Nordseebrise surfend.

Das Leben genießen ohne Fragen nach „dem Nutzen“.

Und dort sehe ich einen Storch auf der Sandbank nach Wattwürmern pickend.

Ungewöhnliche Szene.

„Auch ein Storch brauch mal Urlaub“ sagst du amüsiert.

Das dröhnende Radio des Nachbarn weckt uns um 7 Uhr in der früh. 

„Ey, Urlaub! Verdammt.“

Murrend kurrend schallt es aus dem Bett.

„Da scheint jemand wohl arbeiten zu müssen.“

Vergnügt sein fällt dir schwer.

Grumpy.

Monotonie.

Begeisterungsfähigkeit ist nicht deine Stärke.

Aber beflügelnder Humor.

Der irgendwo vergraben ist unter den jährlich höher werdenden Schichten des Alltags.

Der vielleicht hervorkommt, wenn ich dich ordentlich durchkitzel.

Wenn ich unerwartete Dinge tue die „anders“ erscheinen.

Nutzlose Dinge.

Einfach so.

Wie Schmetterlinge am Strand.




Wattenschlick im saftigen Grün (2016).

Die ersehnte Stille.

Die Weite der Dünenlandschaft.

Wattenschlick im saftigen Grün.

Naturschutzgebiet.

Sauerstoff getränkte Luft.

Meeresbrise.

Wolken wie gemalt, so zart am Himmel.

Das Meer glitzert in der Ferne.
Weite Strandlandschaft.

Macht Menschen so klein und unbedeutend.

Sonnenwärme spürbar am Körper.

Unbekannt und gewohnt zugleich.

Erinnerst du mich an eine geliebte Insel.

Surfer eilen hinauf auf’s Meer.

Auf der Suche nach der höchsten Welle.

Den maximalen Spaß.

Innehaltend.

Momente dokomentierend.

Die flinken Beinchen des Wattläufers.

Das Kreischen und Jammern der Möven.

Der empörte Aufkleber an der Straßenlaterne besagt: „Nie wieder SPO!“

Schmunzelmomente.

Weiße Strandkörbe laden zum Verweilen ein.

Im weißen Sand.

Menschen schwimmen im kalten Nordseemeereswasser.

Keine Gedanken mehr an ein Gestern oder Morgen.

Die Zeit bleibt stehen.
Musik schallt laut von der Konzertbühne.

Nicht die schlimmste Rentnermucke.

Ein Glück.

Menschentrubel auf der Seebrücke.

Spätsommermomente.
Und dann doch ein Gedanken an Gestern.

Du suchst wieder Kontakt zu mir.

„Warum?“ frag ich mich.

Nach einer halben Ewigkeit des Schweigens.

Gleichgültigkeit ist bei mir eingekehrt.

Es berührt mich nicht mehr.

Sehe keinen Sinn mehr darin.

Du nennst es „Freundschaft“, die nicht so einfach beendet werden könne.

Vielleicht war es das aber nie so richtig?

Sondern nur die Suche nach Aufmerksamkeit.

Bestätigung.

Bewunderung.

Excitement.

Für dich.

Die nun ausbleibt.

Die dir fehlt, aber mir nicht.

„Projektion“ nanntest du es selbst.

Ich sei nur Projektion.

Habe es nie verstanden, aber jetzt weiss ich was du meinst.

Ernüchternd, aber klar wie die Meeresluft, die ich jetzt einatme, sehe ich dass Kontakt keinen Sinn mehr hat.

Zu verschiedene Wege gehen wir.

Entzauberung.

Die Einseitigkeit unserer „Freundschaft“ ist aufgedeckt.

Kein Motor führt diese mehr weiter.

Mein Antrieb ist versiebt.

Dein emotionaler und materieller Geiz tötet alles in mir ab.

Jegliche Begeisterung.

Jegliche Verrücktheit.

Jegliche Großzügigkeit meinerseits.
Deine Priorität liegt an anderer Stelle.

Du bist nie in der gemeinsamen Stadt angekommen.

Nur die freundschaftliche Übergangslösung zu sein?

Nein, danke.

Schade drum, aber als gut gedachte „Freundschaften“ gehen auseinander.

Entpuppen sich als Illusion.

Als Wunschtraum meinerseits.
Wie Wattenschlick im saftigem Grün.

Unter der hübschen Fassade.

Verbirgt sich der Schlick der Vergangenheit.

Tief darin grabend und bohrend.

Drohe ich festzustecken.

Oder gar zu versinken.

Auf der Oberfläche mich tanzend bewegend geht es schneller und leichter voran.

Daher: Lass mich los und lass mich gehen.

Der Sonne entgegen.

Your Limits Are Not Mine (2016).

Twin houses.

Fighting friends close by.

Too Complicated nearby.

Not complicated far away.

Not complicated nearby.

Too complicated far away.


How tricky this is.

But it works out fine.

Ouwiting myself.

Sometimes others.

Excitment and trust can be reached either way.


A year full of joy.

With tears and anger as well.

A lot still to discover.

Good to see.

How I have calmed down.

Where has all the fear gone?


Showing myselves.

Always different.

Than you expect me to be.

Is there really only one self inside of me? 

No. Never has and never will be.

It’s your fiction of the „one true self“.

I don’t and won’t obey that fiction.

I am diverse.

Probably you are too but too ashamed to show.

Obeying the constraint of binary of society.

Being either this or that.

Never both or neither.


Don’t give a shit about how people think and talk about you.

It does not matter.

As long you can be yourselves.

Life is too short to hold yourselves back.


See beyond the surface of an iceberg.

There is a lot of going on backstage.

You will never see and know about.

Because you are too afraid to open your eyes.

Too make it visible for all.

To be able to withstand the full version of diversity.

You whether chose the path to ignore.

To have the illusion of protecting your pride and ideals.

Full respect for that.

But your limits are not mine.

Leicht (2016)

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Die Sonne knallt gegen die Fensterbank.

Eine leichte Brise ist dennoch spürbar.

Der Wind weht den leichten Vorhang zur Seite.

Draußen höre ich die Geräusche der bewegten Stadt.

Leichter ist’s geworden.

Mein Körper und die Gedanken.

Balast bin ich losgeworden.

Mein Lächeln ist zurück gekommen.

Seit dem ich mich Neuem wieder öffnen darf.

Das Gewohnte wertschätzend erkunden wir neue gemeinsame Wege.

Wohin mögen sie uns führen?

Die Angst versperrte den Weg des Freiraums.

Die Enge der unausgesprochenen Erwartungen ließ wenig Luft zum Atmen.

Der Alltag zeigte sich von seinen Schattenseiten.

Ausbruch aus dem Eingefahrenen.

Wollte ich so je leben?

Es ist der Mut und die Bewegung.

Die uns einander näher bringen.

So verschieden wir ticken.

Wir gehen im gleichen Schritt.

Auf neuen Wegen nehmen wir neue Schönheiten unserer Umgebung wahr.

Die Frische der neuen Luft macht den Kopf frei

Neue Chancen ergeben sich.

Das Leben muss nicht schwer sein.

Selbst-Coaching: Fitness & gesund Abnehmen

Endlich ist mein neuer Fitness-Tracker angekommen! Es ist eine Uhr, die Alltags- und Fitnessbewegungsaktivitäten und Kalorienverbrauch genau mißt und mit einer App verbunden ist. Durch die App werden alle Aktivitäten dokumentiert. Der Lieblingsmensch an meiner Seite hat diesen schon seit ein paar Wochen und ist ganz begeistert davon. Und: Motiviert sich mehr im Alltag zu bewegen trotz Vollzeit-Bürojob und Erschöpfung danach. Gemessen wird die Zeit des Sitzens, des Liegens, des Gehens und Laufens. Empfohlen wird hier sich mindestens 2 Stunden und 11 Minuten pro Tag zu bewegen. Ich bin gespannt wie es mit dem Tracker werden wird. Mittels Update-Meldungen hier im Blogeintrag werde ich gerne mal in Abständen hier berichten, wie es läuft.

Seit 3 Jahren nutze ich auch die App „Myfitnesspal“ (gibt es auch als Webseite) um meinen Sport, Spaziergängen, meine Ernährungsweise und Kalorienverbrauch tagebuchartig zu dokumentieren und zu kontrollieren. Eine sehr empfehlenswerte App, die auch als „Social Network“ konzipiert ist. Das Motto ist quasi: Mach dich fit und nimm ab gemeinsam mit Freund_innen („Pals“), motiviert und unterstützt Euch gegenseitig! Das funktioniert sehr gut. Wichtig ist bei solchen Fitness- und Abnehm-Apps allerdings dass man sehr aufpasst, dass man sich gesunde Ziele vornimmt und auch die Vorgaben in der App kritisch hinterfragt. Es ist auch aus psychologischer Sicht wichtig, um keine Essstörung oder Sportsucht zu entwickeln oder zu fördern. Allerdings sehe ich da auch ganz klar die Eigenverantwortlichkeit und Kritikfähigkeit jeder_s Einzelnen gefragt. Apps zu verteufeln halte ich nicht für sinnvoll – es kommt dann doch auch auf die Eigenverantwortlichkeit im Umgang mit diesen Apps an. Allerdings gibt es systembedingte Problematiken, die eine solche Störungsentwicklung begünstigen können.

Als ich mit 1200 kcal als tägliche vom Programm vorgeschlagene Kaloriengrenze gestartet bin hat mich eine Freundin von mir sehr eindringlich gewarnt, dass diese viel zu niedrig angesetzt ist. Zu niedrige Kaloriengrenzen fördern den sogenannten „Jojo“-Effekt und ungesund schnelles Abnehmen. Also dass man dann vom normal essen irgendwann absurderweise zunimmt, weil man vorher im Hungermodus war. Genau dieser Effekt ist bei mir sehr ausgeprägt in den letzten Jahren: Ich habe in den letzten Jahren Gewichtsschwankungen von ca. 30 Kilo gehabt. Früher fiel es mir viel einfacher mein Gewicht zu halten, ich hatte eine Gewichtsschwankung von maximal 5-10 Kilo. Daher war für mich oberste Priorität: Gesund und langsam abnehmen und so, dass ich dauerhaft mein Gewicht halten kann. Die Freundin hat mir empfohlen 1800 kcal als Kaloriengrenze zu wählen, dann würde ich bei 2000 kcal dauerhaft nicht zunehmen. Sie, eine schlanke und sportliche Person, würde mit 1800 abnehmen und kann mit 2000 kcal ihr Gewicht gut halten. Das klang überzeugend und auch attraktiv. Wer möchte nicht gerne dauerhaft mehr essen können als gedacht? Zumal wenn mensch gerne ißt! Zudem meinte sie auch dass die niedrigen Kaloriengrenzen oft den Grundumsatz von Alltagsbewegungen nicht berücksichtigen. Und dass man bei mehrfachen Sport in der Woche eben auch Energie benötigt. Zudem würde sie was Süßes betrifft sich immer eine „Naschschale“ machen, um kontrollierter Süßes zu essen. Das klang alles sehr gut. Ich persönlich esse auch lieber Süßes kontrolliert außerhalb der Wohnung. Mir fällt es viel schwerer in der Wohnung Süßes kontrollierter zu essen. Allerdings habe ich auch für mich rausgefunden dass vermeintlich gesunde Produkte wie vegetarische Bio-Gemüseaufstriche es faustdick hinter den Ohren haben: Mein Lieblings-Bärlauchstreich hat einen doppelten Fettgehalt als die Doppelrahmstufe eines Kräuterfrischkäses. Da frage ich mich inzwischen: Muss das sein? Ich meide diesen jetzt schon, da ich diesen gläserweise konsumiert habe.

Die Nahrungsmittel einzutragen geht über die App sehr leicht: Entweder man gibt in der Datenbank die Produktnamen und Nahrungsmittel ein oder man scannt mittels des Smartphones den Strichcode der Produkte ein. Die App hat einen integrierte Scanfunktion. Daher dauern Eintrage ca. 10 Minuten pro Tag. Am Ende des Tages kann man eine Prognose erhalten wie das zukünftige Gewicht in 5 Wochen aussieht, wenn mensch jeden Tag so viel Kalorien zu sich nimmt wie an dem Tag. Die Nährwerte werden über die App automatisch analysiert, so dass mensch einen Überblick hat über die prozentuale Verteilung von Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett. Zudem kann mensch dort das eigene Gewicht eintragen und es wird dann in einem Kurvendiagramm langfristig dargestellt. Ich habe Übersicht über die Entwicklung der letzten 3 Monate, des letzten Jahres sowie seit Beginn der App. Auch kann ich schauen ob ich im Wochendurchschnitt meine Kaloriengrenze eingehalten habe und wie sich die Nährstoffe verteilen. Schade ist, dass hier Vitamine nicht aufgeführt werden im Diagramm. Die können aber in der detaillierten Liste nachvollzogen werden. Zudem erinnert die App auch daran wenn man zu wenig (!) Kalorien zu sich nimmt und im Hungermodus abnimmt – allerdings ist das auch abhängig vom selbstgewählten Ziel.

Für mich ist aber wichtig keine besondere Diät zu machen, sondern im Prinzip alles essen zu dürfen – nur in Maßen halt! Daher ist es mir wichtig nach Kalorien zu gehen statt nach LowCarb oder ähnlichem. Dennoch achte ich auch etwas darauf nicht zu viel Kohlenhydrate, Fett und Zuckerhaltiges zu mir zu nehmen, auch um einer Entwicklung Richtung Diabetes entgegen zuwirken. Aber die Kohlenhydrate, Fett und Zucker dämonisieren? Davon halte ich nichts.

Ich war leider nicht immer konsequent dabei mit der App ;-). Aber im letzten Jahr habe ich begonnen sehr konsequent einzutragen und meine Grenze von 1800 Kcal möglichst selten zu überschreiten. Ich habe ca. 2 mal in der Woche Sport in Form von 1,5 Stunden Ausdauer- und Krafttraining im Fitnessstudio (40-45Min. Ausdauer und 45 Min Krafttraining) durchgeführt. Mittlerweile darf ich kein Krafttraining mehr aus gesundheitlichen Gründen, daher stelle ich ab auf tägliche Spaziergänge à 60-90Minuten und ab nächster Woche auf 2 x Schwimmen à 90Minuten um. Interessanterweise sind tägliche Spaziergänge von 60Minuten vom Kalorienverbrauch höher (ca. 1400 kcal) als wenn man 3x die Woche ins Fitnessstudio ginge (ca. 1200kcal). Allerdings ist es für den Körper gesünder wenn mensch sich ein paar Mal die Woche auch körperlich richtig „austoben“ kann.

Inzwischen habe ich 13 Kilo abgenommen und werde im Laufe des nächsten Jahres noch weitere 11 Kilo abnehmen, um dann laut Bodymass-Index im oberen Normalwertbereich anzulangen. Dieser reicht mir auch völlig aus ☺. Ich verfolge definitiv keinem übertriebenem Schlankheits-Ideal, sondern möchte einfach wieder zu meinem gesundheitsbewussten Rundum-Wohlfühlgewicht gelangen. Zudem möchte ich auch einfach mehr Auswahl haben beim Klamottenkauf. Ich fühle mich aber derzeit auch mit 11 Kilo mehr auf den Rippen sehr wohl. Letztendlich sind es auch Wohlfühl- und Wohlstandskilos, ich habe zugenommen weil es mir recht gut ging in den letzten Jahren. In Zeiten als ich stark abnahm, da ging es mir auch leider gar nicht gut – es war ein Abnehmen aus einer ungesunden stress- und depressionsbedingten Appetitlosigkeit heraus. Allerdings wird Abnehmen oft generalisiert als „gesund“ von der Umgebung positiv bekundet, Zunehmen dann oft als Zeichen von Frust, Kontrollverlust oder Bequemlichkeit interpretiert. Diese stereotypen Deutungen im Alltag sind sehr schwierig und wenig förderlich.

Wer mich auf meiner Fitness- und Abnehmreise täglich begleiten möchte und Lust hat sich gegenseitig zu motivieren ist herzlich eingeladen mir eine Freundschaftsanfrage bei Myfitnesspal (gibt es nicht nur als App, auch als Webseite) zu schicken. Ihr findet mich unter „ejolks“ ☺.

Update 16.07.2016: Seit meinem Krankenhausaufenthalt im Mai 2016 habe ich nochmal 5 Kilo abgenommen. Insgesamt habe ich 15 Kilo nun abgenommen. Habe den Eindruck, dass ich meine restlichen 9 Kilo auch recht zügig verlieren werde – vielleicht noch in diesem Jahr :-). Momentan klappt es sehr gut bei mir die 2 Stunden und 11 Minuten Spazieren pro Tag durchzuziehen. Immerhin sind das vom Kalorienverbrauch ca. 2800 kcal. Dazu kommt dann noch kcal-Verbrauch von 2x die Woche Schwimmen gehen (2x 300kcal =600 kcal. Insgesamt mit 3400kcal Bewegungsumsatz in der Woche habe ich dann einen Gesamtumsatz bei dem ich mehr kcal verbrauche als wenn ich 7x die Woche ins Fitnessstudio gehen würde. Tricky, nicht wahr? ☺  Mit dem Fitnesstracker kann ich auch meinen täglichen Kcal-Gesamtumsatz messen. Der liegt bei mir in dieser Woche bei ca. 2500kcal im Durchschnitt. Bei einer Aufnahme von 1800kcal habe ich also eine Differenz von 700kcal täglich (plus Schwimmen kommt dazu). Daran kann mensch auch nochmal ganz objektiv sehen: Mit 1800kcal lässt sich sehr gut und komfortabel abnehmen. Und damit wird man auch langfristig wirklich satt und kann weiterhin sein Lieblingsessen genießen! Wer mit sehr niedrigen 800kcal-1300kcal ungesund schnell abnimmt hungert langfristig und fördert Heißhungerattacken irgendwann. Zudem muss man auch mit Kreislaufprobleme rechnen, wenn man bei sehr niedriger Kalorienaufnahme sich dann bewegt und sportlich aktiv wird.

Update 21.07.2016: Habe nochmal 2,3 Kilo abgenommen, insgesamt sind es jetzt 17,3 Kilo.

Update 02.09.2016: Frustmomente aushalten.Obwohl ich mich täglich bewege, schwimmen gehe und jeden Tag unter meiner Kaloriengrenze bin habe ich nicht weiter abgenommen. Würde ja gerne langsam die 20 Kilo Grenze erreichen, aber sowas lässt sich nicht erzwingen. Aber immerhin konnte ich -abgesehen von normalen kleinen Schwankungen- mein Gewicht halten. Drückt mir die Daumen, dass es bald wieder voran geht. Danke.☺

Update 25.09.2016: Es geht leider sehr schleppend voran mit Gewichtsreduktion. Habe jetzt insgesamt 18 Kilo abgenommen, also 0,7 Kilo abgenommen, obwohl täglich unter meiner Kaloriengrenze bleibe . Aber beim Einkaufen neuer Hosen ist mir aufgefallen, dass ich zwei Kleidergrößen weniger habe. Meine alten Hosen würde ich ohne Gürtel inzwischen verlieren *lach. Momentan gehe ich 1-2x die Woche schwimmen, morgens und abends insgesamt 2 Stunden spazieren. Ich denke ich muss mein Sportpensum noch etwas erhöhen.

29.09.2016: Endlich geschafft – 20 Kilo abgenommen. Nun geht’s auf zu den nächsten 10-15 Kilo. ☺ Das wäre ideal. Wäre aber auch schon mit 5 Kilo noch abnehmen ziemlich zufrieden.

16.01.2017: Im Dezember hatte ich einen relativ bewegungsarmen Monat und ich habe kaum/nicht mit der Myfitnesspal-App gearbeitet *shame on me*: 2 Wochen krank, dann Sturz & Knie aufgeschlagen & daraus resultierendes Humpeln… im Januar hab ich dann starken Bewegungsdrang gehabt und angefangen wieder den Tracker anzulegen & täglich für 60-70Minuten Schwimmen zu gehen. Befinde mich gerade in einer Phase in der ich mir selbst mehr Struktur geben muss, weil es einige Veränderungen geben muss, die einschneidend sind. Jedenfalls tut mir das Schwimmen gerade sehr gut ☺. Habe im Dezember wieder so 2-3 Kilo zugenommen. Habe mir vorgenommen maximal immer 3 Kilo zunehmen zu dürfen, die dann aber gleich wieder abgenommen werden sollen. Ich möchte nie wieder massiv zunehmen. Möchte die letzten 10 Kilo nun in den nächsten 6 Monaten loswerden insbesondere durch Bewegung & schwimmen.