Autogenes Training

© Foto: September 2015, Grobkörniger Strandsand der Insel Rügen, E.J.Tolksdorf.

Nachdem ich im Sommer zusammen mit dem Lieblingsmensch an meiner Seite an einem Autogenes Trainings-Kurs teilgenommen habe bin ich regelrecht „Fan“ dieser Entspannungsmethodik geworden. Ich habe angefangen 3x täglich Autogenes Training für ca. 10-15 Minuten zu praktizieren. Dieses führte dazu, dass ich zum einen besser Distanz zwischen mir und meiner Umwelt, zu Geschehnissen und Erlebnissen und Gedanken aufbauen konnte. Zum anderen konnte ich auch wesentlich besser einschlafen und musste nicht mehr ständig über Details meines Tagesablaufes oder meine Doktorarbeit nachgrübeln. Im Kurs fand ich schön, dass dieser nicht nur Einheiten enthielt in denen wir praktisch AT erlernen durften, sondern auch Reflexionseinheiten in der Gruppe. „Wie ergeht es dir? Wie hast du AT in deinen Alltag einbringen können?“ waren zentrale Fragen der Reflexionsrunden. Mir war es fast unangenehm, dass ich in der Gruppe zu eine der wenigen Personen zählte, die die Umsetzung der Praktik in den Alltag sehr ernst nahm. Damals haben wir auch eine Tabelle bekommen, in denen wir eintragen und protokollieren konnten, wann wir genau AT gemacht haben (morgens, mittags, abends), was wir dabei erlebt haben und welche Ziele wir für die nächste Woche haben. Genau mein Ding ;-). Mittlerweile hat sich aber leider der Alltag ohne AT wieder durchgesetzt. Ich möchte aber die AT-Sätze nicht vergessen und so nehme ich mir fest vor wieder mit AT in meinen Arbeitspausen und vor dem Einschlafen zu praktizieren. Vielleicht hilft ja dieser Blogeintrag nochmal um dieses Vorhaben umzusetzen ;-). Ich träume davon irgendwann eigene AT-Kurse zu leiten oder auch Einzelpersonen anzuleiten. Werde mir daher vornehmen irgendwann nach meiner Doktorarbeit einen AT-Trainer*innenkurs zu absolvieren.

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© Foto: September 2015, Königsstuhl Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen, E.J.Tolksdorf.

© December 2015 E.J. Tolksdorf

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