Lomi Lomi Massagekunst aus Hawaii

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© Foto: September 2015, Katze eines Buchladens auf der Insel Hiddensee, E.J.Tolksdorf.

Vor ein paar Wochen kam ich in den Genuss eines Massageaustausches. Ein*e Bekannte*r bietet in meiner Stadt „Lomi Lomi Massagen“ an, das ist eine hawaiianische Massagekunst. Sier hat eine dreijährige Ausbildung dazu gemacht und ist beteiligt an einer gemeinsamen Praxis. Ich fand es sehr inspirierend mir schon allein die Räumlichkeiten anschauen zu können, dort einen Ingwertee zu trinken und in dem warmen Raum mit einer unglaublich warmen Atmosphäre (es war ein sehr kalter Tag ;-)) einzutauchen. Der gemeinsame Massageaustausch war für mich eine bereichernde Erfahrung: Ich durfte einmal selbst massiert werden auf der professionellen Massageliege und ich muss sagen die fließenden Bewegungen, die nicht nur durch Hände, sondern durch Arme und Gewichtsanwendungen zustande kamen, haben mir sehr gut gefallen. Auch die Atemtechnik. So hörte ich wie mein Gegenüber immer beim Massieren kräftig ausatmete und auch Ausfallschritte machte mit einer leichten Kniebeugung. Sier erklärte mir, dass es auch für die*den Masseur*in so auch angenehmer sei. Auch die sensibilisierten Rückfragen zu Beginn, ob die Massage kräftig oder sanft sein darf, empfand ich als eine wichtige Rückfrage. Ich selbst durfte dann im zweiten Schritt auch bei ihm*ihr Hand anlegen. Meine erste Massageerfahrung auf einer professionellen Massageliege und auch einer Person, die selbst professionell massiert. Ich war zunächst nervös und habe auch daran gedacht, dass ich eigentlich in den letzten Jahren gar nicht so viel Massageübung mehr gehabt habe und mich eigentlich auch noch gar nicht so intensiv mit Massagetechniken auseinandergesetzt habe, obwohl ich das ja so gerne mache. Ich habe dann eine eher sanfte bis leicht kräftige Schulter-, Hand- und Fussmassage angeboten. Das Feedback hat mich positiv gestimmt. Sier sagte ich habe ein gutes Rhythmusgefühl und sier kam sichtbar entspannt und fast etwas „weggetreten“ aus der Massage heraus. Ich selbst habe gemerkt, dass ich selbst zu wenig ausgeatmet habe. Daher denke ich das Atemübungen in Kombination mit Massieren sicher keine schlechte Idee sind ;-). Auch war das im Stehen Massieren ein ungewohntes Gefühl. Aber es war praktisch gesehen unglaublich hilfreich. Hier ist sicherlich auch die Einstellung der Massageliege im Verhältnis zur Körpergröße von Masseur*in zu beachten, damit es nicht auf den Rücken geht. Etwas Musik im Hintergrund ist auch immer schön (hatten wir leider dieses Mal vergessen) und ein angenehmes Massageöl von Weleda ist auch empfehlenswert. Ich hoffe dass der Massageaustausch vielleicht ab und zu stattfinden kann, das wäre keine schlechte Übung für mich und auch eine schöne, gegenseitige Erfahrung :-).

© December 2015 E.J. Tolksdorf

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