Schulter- und Nackenmassage

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© Foto: September 2012, Sphinx der Palma de Mallorca, E.J.Tolksdorf.

Bei einer Schultermassage ist zunächst wichtig abzuklären, wie kräftig oder wie sanft diese vollzogen werden darf. Im Laufe meiner Massageerfahrung bin ich wirklich auf sehr unterschiedliche Präferenzen gestoßen: Manche Menschen möchten richtig kräftig massiert werden, andere Menschen genießen eher sanfte Bewegungen auf der Hautoberfläche und empfinden jegliche Muskelmassage bereits als unangenehm. Zudem ist abzuklären, ob die Massage direkt auf der Haut z.B. mit einem angenehmen Massageöl durchgeführt werden darf oder auf dem angezogenen Körper.

Erfahrungsgemäß ist jeder Körper sehr unterschiedlich. Manche fühlen sich hart, verspannt oder knochig an, manche weich, muskulös, voluminös etc. Meine Hand muss sich zunächst erstmal an die Körperform gewöhnen. Ich taste zunächst also erstmal die Schulter ab und streiche darüber, um ein Gefühl zu bekommen, wo harte und weiche Stellen am Körper sind. Die meiste Arbeit machen eigentlich beim Massieren meine Ring-, Mittel- und Zeigefinger, die kreisende Bewegungen machen. Ich vermeide den Daumen in die Haut zu drücken, das empfinde ich selbst bei Massagen, die mir gegeben wurden, als äußerst unangenehm. Zudem ist die Wirbelsäule von jeglichen Belastungungen zu schonen, sie ist sowohl im Nacken- als auch im Rückenbereich eine „Tabuzone“ für mich.

Gerne arbeite ich auch mit einer flachen Hand und einer Faust: Hierbei nehme ich die eine Hand auf eine Stelle und drücke mit der Faust einen Muskelbereich der Schulter gegen die flache Hand. Hierbei kann mensch bestimmte angespannte Punkte gezielt kräftig massieren. Auf jeder Schulterseite können ca. 3 Stellen in dieser Form massiert werden. Mit der Faust oder mit der flaschen Hand drücke ich auch gerne im Bereich der Schulterblätter von oben nach unten sowie von rechts nach links. Auch massiere ich hier mit kreisenden Bewegungen mittels meiner Drei-Finger-Methode (Zeige-, Mittel- und Ringfinger) an verspannten Stellen gezielt.

Der Nacken ist oft ein sehr verspannter Bereich. Hier arbeite ich eher mit einer Zwei-Finger-Methode (Zeige- und Mittelfinger)  mich von unten nach oben mit kreisenden und druckhaften Bewegungen vor. Dabei wird die Wirbelsäule verschont. Hier kann es auch sehr wohltuend sein die Fäuste oder einzelne zusammengezogene Finger/Fingerknöchel mit kreisenden Bewegungen einzusetzen. Auch der Bereich zwischen Schulter und Nacken ist hierbei zu berücksichtigen. Sofern erwünscht kann auch der Kopf und die Haare in die Massage einbezogen werden.

Die Schultermassage kann auch den oberen Arm mit einbeziehen. Zum Schluss streiche ich gerne den Schulter- und Nackenbereich sanft aus.

Die Schulter- und Nackenmassage ist insbesondere für Menschen wohltuend, die beruflich viel am Schreibtisch sitzen.

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Ein Kommentar

  1. Norbert · Oktober 6, 2016

    Danke für den Artikel. Ich werde die genannten Übungen auch mal probieren da ich schon länger mit Nacken Schmerzen zu kämpfen habe.
    Vg Norbert

    Gefällt 1 Person

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