Antidiskriminierungshaltung

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Bildquelle: Afropunk T-shirt, http://www.afropunk.com. Das ist einer meiner Lieblingstshirts. Leider nicht ganz billig gewesen ;-).

Gerade für therapeutische Prozesse (ob körperlich oder psychisch) finde ich eine Kultur von Diversität und Akzeptanz verschiedener Lebensstile essentiell. Das ist nicht nur eine private, sondern eine politische und berufliche Haltung, wie ich Menschen begegne und begegnen möchte. Verschiedene Menschen sollen sich mit ihrem „Anders- und Normalsein“ wohl, gesehen, akzeptiert, verstanden und sicher fühlen können in unserer Gesellschaft. Sensibilität, Empathie, Reflektion, ein entspannte, neugierige und offene Haltung und Umgangsweise füreinander sowie eine gesunde Direktheit in der Artikulation und Aushandlung von Bedürfnissen – all‘ das wünsche ich mir im Miteinander. Allerdings muss diese Art und Weise des menschlichen Umgangs erst erlernt und weiter stabilisiert werden. Und ja ich hoffe mein Blog kann auch einen kleinen Beitrag dazu liefern über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und neugierig, offen und kritisch zu sein. Nonkonformität ist wichtig zu erlernen, zu akzeptieren und zu fördern.  Was erscheint erstrebenswert an einer Welt mit glatt gebügelten, angstbesetzten, funktionierenden und autoritätsgläubigen Menschen zu sein? Wie können Menschen zu einem Leben finden, bei dem sie ihre Persönlichkeitsanteile nicht unterdrücken sondern einbringen und leben können ohne verachtliche Blicke zu erhalten?

Gerade in verunsicherten gesellschaftlichen Zeiten ist es ganz wichtig sich politisch zu positionieren. Demokratie- und Diversitätsfeindlichkeit hat auf meiner Blog- und Facebookseite keinen Platz! No Nazis, No Faschism, No AfD, No Pegida.

Ich sage das so deutlich auch weil ich als öffentlich sichtbare pansexuelle und genderqueere (Trans*)Person selbst zu einer Minderheit gehöre, die von den besagten Gruppierungen oder Individuen diskriminiert und in meiner Menschlichkeit abgewertet, de-humanisiert, an den Rand und in die Unsichtbarkeit gedrängt, lächerlich gemacht oder verachtet, potentiell körperlich, sozial und psychisch bedroht wird. Ich bin daher darauf angewiesen dass diese rechten Gesinnungen nicht weiter wachsen und an gesellschaftlicher Macht weiter zugewinnen. Und dass Menschen Widerstand zeigen und diese bedrückende Zunahme einer Atmosphäre der Verbreitung von subtilen Ängsten, Feindlichkeiten, des Neides, von zwischenmenschlicher Kälte und des Geizes nicht für begrüßenswert halten oder schweigend/ignorierend hinnehmen.

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