Schmetterlinge am Strand (2016)

Letzte heiße Spätsommertage.
Schmetterlinge in der Strandwüste.

Was suchen sie eigentlich hier? 

Kilometerweit keine Blüte sichtbar.

Vergnügen sie sich einfach frei flatternd.

In der Nordseebrise surfend.

Das Leben genießen ohne Fragen nach „dem Nutzen“.

Und dort sehe ich einen Storch auf der Sandbank nach Wattwürmern pickend.

Ungewöhnliche Szene.

„Auch ein Storch brauch mal Urlaub“ sagst du amüsiert.

Das dröhnende Radio des Nachbarn weckt uns um 7 Uhr in der früh. 

„Ey, Urlaub! Verdammt.“

Murrend kurrend schallt es aus dem Bett.

„Da scheint jemand wohl arbeiten zu müssen.“

Vergnügt sein fällt dir schwer.

Grumpy.

Monotonie.

Begeisterungsfähigkeit ist nicht deine Stärke.

Aber beflügelnder Humor.

Der irgendwo vergraben ist unter den jährlich höher werdenden Schichten des Alltags.

Der vielleicht hervorkommt, wenn ich dich ordentlich durchkitzel.

Wenn ich unerwartete Dinge tue die „anders“ erscheinen.

Nutzlose Dinge.

Einfach so.

Wie Schmetterlinge am Strand.




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